
Musik, Drama
Die diesjährige Saisoneröffnung an der Mailänder Scala, dem berühmtesten Opernhaus der Welt, verspricht ein musikdramatisches Erlebnis der Extraklasse. Uraufgeführt 1900 in Rom, gilt „Tosca“ heute als das Werk, in dem Puccini dem Verismo am nächsten kommt. Die Figur der Operndiva Floria Tosca, die einzig in ihren künstlerischen Idealen lebt und an einer grausamen Wirklichkeit scheitert, ist ganz sicher die wahrhaftigste in Puccinis reichhaltigem Arsenal an faszinierenden Frauengestalten. Eine Rolle wie geschaffen für die russische Diva auf dem Höhepunkt ihrer Kunst. Die weitere Besetzung ebenfalls exquisit: Luca Salsi, der zusammen mit Netrebko schon in der Salzburger „Aida“ zu erleben war, gibt Toscas Gegenspieler Scarpia, Francesco Meli den unbeugsamen Maler Mario Cavaradossi. Die Inszenierung übernimmt der italienische Regisseur Davide Livermore, Riccardo Chailly leitet das Orchester.

Anna Netrebko
Tosca

Luca Salsi
Scarpia
Vladimir Sazdovski
Angelotti

Francesco Meli
Cavaradossi

Alfonso Antoniozzi
Sagrestano
Carlo Bosi
Spoletta
Carlo Cigni
Angelotti
Orchestra del Teatro alla Scala
Giulio Mastrototaro
Sciarrone
Ernesto Panariello
carceriere
Gianluigi Sartori
Pastore
