
Dokumentarfilm, Abenteuer, Drama
Die Bergsteiger Roberto Sorgato und Ignazio Piussi lassen ihr Abenteuer von 1961 Revue passieren: die erste Winterbesteigung der Nordwand der Cima Ovest di Lavaredo, einer gewaltigen, 2973 Meter hohen Dolomitenwand. Während dieser Expedition stürzte Sorgato beim Aufbau des dritten Biwaks versehentlich 60 Meter in die Tiefe und hing plötzlich an einem Seil in der Luft. Mit unbändigem Durchhaltevermögen, Einfallsreichtum und Mut gelang es ihm, sich zu seinem Partner zurückzuziehen. Der elf Jahre später gedrehte Film ist eine Nachstellung, in der die Protagonisten sich selbst spielen. Die Schwierigkeiten dieser Besteigung, selbst für die erfahrensten Bergsteiger, werden eindrücklich verdeutlicht. Der Film wurde 1973 auf dem Filmfestival von Trient mit dem Goldpreis „Genziana d’Oro“ ausgezeichnet.

Roberto Sorgato
Self

Ignazio Piussi
Self
