
Tübinger Team rekonstruiert Herstellungsprozess von Gussfälschungen
Dokumentarfilm
Schon vor 2000 Jahren gab es bei den Römern Falschmünzen, die aus einer Kupfer-Zinn-Legierung gegossen wurden. Die Kupfer-Zinn-Legierung täuscht das Aussehen von echten Silbermünzen vor. An der Universität Tübingen wurde in einem interdisziplinären Forschungsprojekt der Herstellungsprozess dieser gefälschten Münzen erstmals erfolgreich rekonstruiert. Die Arbeitsschritte reichen von der Abformung der Münzen in Ton zur Herstellung von Gussförmchen bis hin zum Aufschmelzen der Legierung und das eigentliche Gießverfahren. Dank der Ergebnisse des experimentellen Projektes kann das Phänomen von Falschmünzen in der römischen Kaiserzeit besser verstanden werden. SFB 1391 Andere Ästhetik; Universität Tübingen.
PD Dr. Stefan Krmnicek
Dr. Christoph Berthold
Annette Flicker
Alexander Zimmermann
Rebecca Sandbichler
Mona Hähnle